Die Jagd ist so alt wie die Menschheit selbst. Unseren Vorfahren diente sie als Nahrungserwerb. Heute bedeutet Jagd viel mehr - sie ist auch praktisch angewandter Naturschutz. Die Erhaltung und der Schutz einer Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt in unserer heutigen Kulturlandschaft gehören zu den wichtigsten Aufgaben des Jägers. Jagd ist aktiver Naturschutz.

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Neues vom DJV

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Wildbret

Wildbret vom Jäger

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Große Resonanz auf ASP-Informationsveranstaltung der Kreisjägerschaft Greiz

Große Resonanz auf ASP-Informationsveranstaltung der Kreisjägerschaft Greiz

Jäger, Landwirte und Interessierte waren am 24.01.2020 zur Informationsveranstaltung in den bis auf den letzten Platz besetzten Gemeindesaal der Gaststätte „Rotbuche“ in Hohenölsen gekommen. Auf Einladung der Kreisjägerschaft Greiz referierten hier am vergangenen Freitag die Amtsleiterin des Veterinäramtes Dr. Heidrun Grimm, der Sachgebietsleiter für Tierseuchen Dr. Andree Huster des Landratsamtes Greiz und Andreas Brauer vom Schwarzwildkompetenzzentrum Thüringen über die Gefahr der Ausbreitung und die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Die ASP ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind und dieinzwischen nahe Deutschland und zuletzt nur 12 Kilometer entfernt der deutschen Grenze bestätigt wurde. Bei Ausbruch führt die Erkrankung bei den betroffenen Tieren unweigerlich zum Tod. Insbesondere die Jägerschaft ist aufgefordert, vermehrt auftretendes Fallwild der zuständigen Behörde zu melden.In seinem Vortrag zeigte Dr. Huster Ausbruchszahlen, Verbreitungswege und Maßnahmen im Seuchenfall auf. Dr. Grimm ergänzte, wie sich die Agrarministerkonferenz jüngst zu diesem Thema positioniert hat.Im Schwarzwildkompetenzzentrum, welches als Koordinierungsstelle zwischen Freistaat Thüringen, Bauernverband, Landesjagd- und Waldbesitzerverband sowie Thüringenforst fungiert, sind seit 2018 Vorbereitungen getroffen worden, um im Fall des Ausbruchs gewappnet zu sein.Jäger und Landwirte wollten natürlich wissen, wie gut die Behörden auf den Ausbruch vorbereitet sind und vor allem, wie die praktische Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen erfolgen soll. Dies vor allem auch deshalb, weil im Falle des Ausbruchs der Schweinepest die Bewirtschaftung der Jagdpachten und die landwirtschaftliche Nutzung beschränkt oder gar untersagt werden kann.Der Abschluss einer Ertragsausfallversicherung wurde diskutiert. In diesem Zusammenhang verwiesen die Vertreter der Behörden auf die Verbände der Jäger und Bauern, die gefragt sind, Vereinbarungen mit der Landesregierung zu treffen, um ggf. entstehende finanzielle Schäden im Bereich der Jagd, der Landwirtschaft und der Tierproduktion abzuwenden.Insbesondere für die Jäger stand auch die Frage im Raum, wie der Absatz ihres biologisch wertvollen Wildbrets zu einem fairen Preis gesichert werden kann, da ja bekanntlich die Seuche keine Gefahr für den Menschen darstellt. Alles in allem wird die Bewältigung der ASP als große Herausforderung gesehen, in der ein lückenloser Informationsfluss und personelle Unterstützung unerlässlich sind.

Jella Bär

stv. Kreisjägermeisterin

27.01.2020

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11:11 13.06.2019

Liebe Weidgenossen,

vergangene Woche haben acht Jäger der Kreisjägerschaft Greiz die Anhörung zur Änderung des Thüringer Jagdgesetzes im Ausschuss für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten mitverfolgt. Der Präsident und der Geschäftsführer des Thüringer Landesjagdverbandes haben nochmals eindringlich appelliert, die angedachten Änderungen zur Verwendung von Bleischrot, zur Überjagung von Hunden, zum Abschuss von verwilderten Hunden und Katzen und zum Verbot von Totschlagfallen zu überdenken. Gleichzeitig ging der Landesjagdverband auf seine schriftlich vorgelegte Stellungnahme detailliert ein und mahnte wissenschaftlich fundierte Lösungen an. Herr Herrmann und Herr Liebig verwiesen darauf, dass Thüringen bei seiner Gesetzgebung nicht gegen bundesgesetzliche Festlegungen verstoßen und ohne Not vorpreschen sollte.

Für uns Jäger war sehr interessant, welche Standpunkte die unterschiedlichen anzuhörenden Vereinigungen einnehmen. Aus unserer Sicht sehr vernünftig argumentierte der Vertreter des Deutschen Falknerordens, der sich im Wesentlichen den Ausführungen des ThürLJV anschloss, seinerseits aber zusätzlich untermauerte. Auch der Landkreistag und der Gemeinde- und Städtebund konnten ihre Ausführungen sehr schlüssig unterlegen. Schade ist es allerdings, dass der Ökologische Jagdverein doch weit entfernt der Realität z.B. bei wildernden Hunden verhindern will, dass Jagdgebrauchshunde, die krankes Wild im Nachbarrevier stellen, missverständlich als wildernde Hunde angesehen und dann entsprechend geschossen werden, wie das aus Sicht des Vertreters Bernhard Zeiss, sehr oft passiere. Der Ökologische Jagdverband begrüßte seinerseits die vorgesehenen Änderungen im Gesetz. Auch der Verband der Berufsjäger stimmte ohne jegliche inhaltliche Auseinandersetzung dem Entwurf zum Jagdgesetz zu.

Weitere Vereinigungen und Verbände, so z.B. der Thüringer Bauernverband, der die Position des ThürLJV unterstützt, wurden gehört.

Nun bleibt es abzuwarten, wie die Wichtung der Argumente ausfällt und ob die Rot-Rot-Grüne-Regierung gewillt ist, eine für Jagd und Naturschutz sinnvolles Thüringer Jagdgesetz auf den Weg zu bringen.

Weidmannsheil!

Jella Bär

stv. KJM

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Impressionen vom 3. Familienwandertag im Mai 2019

Jagdwetter

Wetter Greiz

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Wurfanzeige

Der Deutsch-Drahthaar-Zwinger "vom Otterholz" gibt Ende Juli 3,4 Welpen (br. m. Abz./brsch.) aus Hummel von der Kälberweide nach Sepp vom Bründlfeld ab.

Beide Eltern sind sehr passioniert und im ständigen jagdlichen Einsatz.

Weitere Informationen sind unter folgendem Link einsehbar: https://deutsch-drahthaar-vom-otterholz.jimdosite.com/

Bei Interesse können Sie Frau Julia Watzke unter 0160 98 106 099 oder

drahthaar-otterholz@web.de kontaktieren.

Links

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Windkraftanlagen - Grüner Vogelschredder

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mehr zum Thema: Windenergie und Artenschutz (Link zur Deutschen Wildtier Stiftung e.V.)

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